Wolken wie Rösser übers Land stürmen
und fangen an sich zu türmen.
Dann schlägt Regen in harten Fäden
und verändert Realitäten.
An Ästen reißt der Wind gekonnt,
In wilder Angst der Baum sich wehrt
Die Sonne versteckt sich hinterm Horizont,
Um nicht zu sehn, was der Wind beschert.
Verlassen ist das karge Land,
Leben durch den Sturm verbannt.
Was in der Sonne noch so fröhlich schien,
Muss nun vor der Dunkelheit fliehn
Zerrt das einst schöne Blatt fort,
Wie sehr es sich auch wehre,
Bis es verrottet an einem dunklen Ort.
Was bleibt, ist eine schwarze Leere.
Doch der Sturm der eins so schwer,
Hat bald keine Kraft mehr.
Dann beginnt die Sonne mit rosa-fahlen,
und mit immer kräftigeren Strahlen,
die Dunkelheit zu verschrecken
und Leben wieder zu erwecken.